Allgemeine Geschäftsbedingungen
Für Leistungen in den Bereichen Suchmaschinenoptimierung, Online-Marketing, Google Ads und Webdesign.
Stand: Oktober 2026
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Muhammad Salman (nachfolgend „Auftragnehmer“) und ihren Auftraggebern über Leistungen der Suchmaschinenoptimierung, des Online-Marketings, der Suchmaschinenwerbung und des Webdesigns.
(2) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen.
(3) Abweichende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn der Auftragnehmer ihnen ausdrücklich schriftlich zustimmt.
§ 2 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung von Leistungen und Preisen auf der Website ist kein verbindliches Angebot. Grundlage jedes Vertrags ist ein individuelles Angebot des Auftragnehmers.
(2) Der Vertrag kommt mit der Annahme des Angebots in Textform durch den Auftraggeber zustande.
§ 3 Leistungsumfang
(1) Art und Umfang der Leistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot und der dazugehörigen Leistungsbeschreibung.
(2) Leistungen der Suchmaschinenoptimierung und des Online-Marketings werden als Dienstleistung erbracht. Der Auftragnehmer schuldet die fachgerechte Erbringung der vereinbarten Tätigkeiten, nicht einen bestimmten Erfolg. Insbesondere werden keine bestimmten Platzierungen in Suchmaschinen, Kartendiensten oder KI-Antworten garantiert, da diese allein von den jeweiligen Anbietern bestimmt werden.
(3) Webdesign-Projekte zum Festpreis werden als Werkleistung erbracht, soweit im Angebot nichts anderes vereinbart ist. Die Abnahme erfolgt nach Fertigstellung und Prüfung durch den Auftraggeber.
(4) Der Auftragnehmer setzt ausschließlich Maßnahmen ein, die den Richtlinien der Suchmaschinenbetreiber entsprechen. Ein Kauf von Links zur Manipulation von Rankings findet nicht statt.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
(1) Der Auftraggeber stellt die für die Leistungserbringung erforderlichen Zugänge, Informationen und Freigaben rechtzeitig zur Verfügung, insbesondere Zugriff auf Google Search Console, Google Analytics, das Google Unternehmensprofil und das Content-Management-System.
(2) Der Auftraggeber ist für die rechtliche Zulässigkeit der von ihm bereitgestellten Inhalte und für die Einhaltung berufs- und wettbewerbsrechtlicher Vorgaben seiner Branche verantwortlich. Der Auftragnehmer weist auf erkennbare Bedenken hin, erbringt jedoch keine Rechtsberatung.
(3) Verzögerungen, die auf fehlende Mitwirkung zurückgehen, verlängern vereinbarte Fristen entsprechend.
§ 5 Vergütung und Zahlung
(1) Es gelten die im Angebot vereinbarten Preise. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Monatliche Pauschalen werden monatlich im Voraus in Rechnung gestellt. Projektleistungen werden nach Angebot, gegebenenfalls in Teilbeträgen, abgerechnet. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zahlbar.
(3) Werbebudgets für Google Ads oder andere Plattformen sind nicht Bestandteil der Vergütung. Sie werden direkt zwischen dem Auftraggeber und dem jeweiligen Plattformbetreiber abgerechnet.
§ 6 Laufzeit und Kündigung
(1) Verträge über monatliche Leistungspakete haben eine Mindestlaufzeit von 6 Monaten. Danach verlängern sie sich jeweils um einen Monat, wenn sie nicht mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende gekündigt werden.
(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(3) Kündigungen bedürfen der Textform.
§ 7 Konten, Zugänge und Ergebnisse
(1) Konten wie Google Search Console, Google Analytics, Google Ads und das Google Unternehmensprofil werden auf den Namen des Auftraggebers geführt. Der Auftragnehmer erhält lediglich Nutzer- oder Verwaltungsrechte, die mit Vertragsende entzogen werden können.
(2) Mit vollständiger Zahlung der jeweiligen Vergütung erhält der Auftraggeber an den für ihn erstellten Inhalten, Texten und Grafiken die für die vereinbarte Nutzung erforderlichen, zeitlich und räumlich unbeschränkten Nutzungsrechte.
(3) Zum Vertragsende übergibt der Auftragnehmer auf Wunsch eine Dokumentation der durchgeführten Maßnahmen.
§ 8 Haftung
(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
(3) Für Änderungen der Algorithmen oder Richtlinien von Suchmaschinen, Kartendiensten und KI-Anbietern und deren Auswirkungen auf Platzierungen haftet der Auftragnehmer nicht.
§ 9 Vertraulichkeit und Referenzen
(1) Beide Parteien behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich, auch über das Vertragsende hinaus.
(2) Der Auftragnehmer nennt den Auftraggeber nur mit dessen vorheriger ausdrücklicher Zustimmung als Referenz und veröffentlicht Ergebnisse nur mit Freigabe.
§ 10 Datenschutz
Soweit der Auftragnehmer im Auftrag personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Im Übrigen gilt die Datenschutzerklärung.
§ 11 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Auftragnehmers (Islamabad).
(3) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.