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SEO / PERFORMANCEHannover
Technisches SEO· 5 Min. Lesezeit

Schema Markup für SEO: LocalBusiness, FAQ und Article erklärt

Schema Markup ist strukturierter Code, der Suchmaschinen eindeutig sagt, was auf einer Seite steht, etwa Adresse, Öffnungszeiten oder Autor. Google nutzt diese Angaben für erweiterte Suchergebnisse, garantiert aber keine Darstellung. Dieser Ratgeber zeigt, welche Typen für kleine Unternehmen passen und wie Sie den Code prüfen.

Porträt von Muhammad Salman

Inhabergeführte BetreuungFür Hannover, Region Hannover, Niedersachsen

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Was Schema Markup ist und was es nicht garantiert

Google beschreibt strukturierte Daten als standardisiertes Format für Informationen über eine Seite. Die Angaben helfen Suchmaschinen, den Inhalt einzuordnen. Sie sind aber keine Garantie für eine bestimmte Darstellung. Google schreibt, dass Markup von erweiterten Darstellungen ausgeschlossen sein kann, wenn die Richtlinien nicht eingehalten werden.

OMR unterscheidet zwei Wirkungen. Direkte Effekte entstehen, wenn das Markup das Aussehen des Suchergebnisses verändert, etwa mit Sternen oder Preisen. Indirekte Effekte entstehen, weil Suchmaschinen Autoren, Organisationen und Orte besser zuordnen können. OMR nennt ausdrücklich keine Garantie für bessere Rankings.

Welche Schema-Typen für kleine Unternehmen zählen

Für die meisten kleinen Unternehmen sind drei oder vier Typen relevant. Nicht jeder Typ passt zu jeder Seite.

  • LocalBusiness: Name, Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten eines Standorts. Techmagnate nennt diese Angaben als Kern des Typs für lokale Unternehmen.
  • Article: Überschrift, Autor und Veröffentlichungsdatum eines Beitrags. OMR beschreibt damit verbunden die Darstellung mit Vorschaubild und Text in den Ergebnissen.
  • FAQPage: Fragen und Antworten, die auch sichtbar auf der Seite stehen. Techmagnate empfiehlt FAQ-Markup ausdrücklich.
  • Review: Bewertungen nur dann, wenn sie echt und auf der Seite sichtbar sind. OMR warnt, gefälschte Bewertungsangaben verletzten die Richtlinien.

Google unterstützt laut OMR Funktionen für Artikel, Produkte, lokale Geschäfte und Rezensionen. Für ein lokal tätiges Dienstleistungsunternehmen liegen LocalBusiness und Article am nächsten.

Warum JSON-LD der Standard ist

Google empfiehlt JSON-LD, wenn die Struktur der Website es zulässt. Die Angabe steht in einem eigenen Skriptblock im Kopfbereich oder im Text der Seite und stört die sichtbare Gestaltung nicht. OMR bezeichnet Mikrodaten als älteres Format, das nicht mehr weiterentwickelt wird. RDFa ist weniger verbreitet und hat keine klare Empfehlung von Google.

Ein Beispiel für ein lokales Unternehmen

Das folgende Beispiel verwendet fiktive Angaben. Ersetzen Sie sie durch Ihre eigenen Daten, bevor Sie den Code veröffentlichen. Ein LocalBusiness-Markup enthält typischerweise diese Felder:

  • @type: LocalBusiness, oder ein spezifischerer Untertyp wie Dentist, wenn er passt.
  • name: der Name, so wie er auf der Website und im Unternehmensprofil steht, zum Beispiel „Musterfriseur Hannover“.
  • address: eine PostalAddress mit Straße, Postleitzahl, Ort und Land.
  • telephone: die Telefonnummer im internationalen Format.
  • openingHours: die Öffnungszeiten, zum Beispiel „Mo-Fr 09:00-18:00“.
  • url: die Adresse der Startseite.

Achten Sie darauf, dass jede Angabe auch auf der Seite sichtbar steht. Google warnt davor, Daten zu markieren, die für Nutzer nicht sichtbar sind, selbst wenn sie korrekt sind.

Welcher Typ auf welche Seite gehört

Nicht jede Seite braucht jeden Typ. Die folgende Zuordnung ist eine Empfehlung dieses Ratgebers, keine Vorgabe von Google. Sie hilft, das Markup auf die Seitenart zu beschränken, die es beschreibt.

Welcher Typ auf welche Seite gehört
SeitenartPassender TypAngaben, die sichtbar sein müssen
Startseite oder KontaktseiteLocalBusinessName, Adresse, Telefon, Öffnungszeiten
BlogbeitragArticleÜberschrift, Autor, Veröffentlichungsdatum
Ratgeber mit echtem FragenblockFAQPageFragen und Antworten, auch sichtbar auf der Seite
Leistungsseite ohne Preise oder Bewertungenkein zusätzlicher TypKeine Zusatzangaben, die nicht auf der Seite stehen
Welcher Typ auf welche Seite gehört

Ein Beitrag mit mehreren Typen ist möglich, etwa Article und FAQPage. Jeder Typ braucht aber seine eigenen Angaben, die auf der Seite stehen.

Plugins und Hand-Markup nicht doppeln

Viele SEO-Plugins erzeugen Schema Markup automatisch. OMR nennt Yoast und Rank Math als Beispiele mit passendem Markup. Rank Math Pro erlaubt zusätzlich eigenes Markup. Wenn ein Plugin und Ihr Hand-Code denselben Typ ausgeben, entstehen doppelte Angaben.

Entscheiden Sie deshalb, wer das Markup erzeugt, und prüfen Sie danach im Rich Results Test, ob jeder Typ nur einmal erkannt wird. Das gilt auch nach einem Plugin-Update.

Schema pflegen

Manuell gepflegtes Markup passt sich nicht von allein an. OMR weist darauf hin, dass es regelmäßig aktualisiert werden muss. Öffnungszeiten, die sich im Frühjahr oder an Feiertagen ändern, müssen deshalb im Markup mitgezogen werden, sobald sie auf der Seite geändert werden.

Den Code prüfen: Rich Results Test und Schema-Validator

Vor der Veröffentlichung prüfen Sie den Code. Google nennt den Rich Results Test ein einfaches und nützliches Werkzeug zur Prüfung strukturierter Daten. Der Schema-Validator von schema.org prüft dagegen, ob der Code dem Vokabular entspricht. OMR empfiehlt beide Werkzeuge.

  1. Die Seite im Rich Results Test öffnen oder den Code einfügen. Das Werkzeug zeigt, welche Typen erkannt wurden.
  2. Fehler beheben. Das Werkzeug meldet Fehler im Markup. Beheben Sie sie zuerst, bevor Sie etwas anderes prüfen.
  3. Warnungen einzeln bewerten. Lesen Sie jede Warnung und entscheiden Sie, ob sie für Ihre Seite zutrifft.
  4. Nach der Veröffentlichung die Search Console prüfen. OMR nennt sie für größere Websites als Kontrolle, ob Google die Angaben verarbeitet.

Häufige Fehler: Schema ohne sichtbaren Inhalt

Der häufigste Fehler ist Markup für Inhalte, die nicht auf der Seite stehen. Google schreibt dazu, Angaben über Informationen, die für Nutzer nicht sichtbar sind, sollten nicht hinzugefügt werden, auch wenn sie korrekt sind.

Typische Beispiele sind:

  • Bewertungen ohne sichtbare Quelle. Sternebewertungen im Code, aber keine Bewertungen auf der Seite. OMR nennt das einen Verstoß gegen die Richtlinien.
  • Öffnungszeiten, die nicht stimmen. Manuell gepflegtes Markup ändert sich nicht von allein. OMR empfiehlt regelmäßige Updates.
  • Unvollständige Angaben. Ein Adressblock ohne Ort ist für Google nicht hilfreich. Prüfen Sie jedes Pflichtfeld des gewählten Typs.

Schema und das Unternehmens­profil

Die Angaben im Schema sollten mit dem Google-Unternehmensprofil übereinstimmen. Abweichende Adressen oder Öffnungszeiten verwirren Suchmaschinen, sagt dieser Ratgeber als eigene Empfehlung. Den Abgleich des Profils beschreibt der Beitrag Google Unternehmensprofil optimieren. Für die lokale Sichtbarkeit insgesamt siehe Lokale SEO.

Schema und KI-Suche: was Sie nicht erwarten sollten

Manche Anbieter verbinden Schema mit der Sichtbarkeit in KI-Antworten. Viele dieser Aussagen stammen von den Anbietern selbst, etwa aus Pressemitteilungen. Prüfen Sie solche Behauptungen, bevor Sie Entscheidungen darauf stützen.

Für die Frage, welche Angaben KI-Systeme auf Ihrer Website finden, behandelt der Beitrag zu GEO-Sichtbarkeit den Zusammenhang. Die Datei llms.txt beschreibt der Beitrag llms.txt.

Checkliste für Schema Markup

  • Der Typ passt zur Seite, und die Pflichtfelder sind vollständig.
  • Jede Angabe steht auch sichtbar auf der Seite.
  • Bewertungen sind echt und auf der Seite sichtbar.
  • JSON-LD ist die gewählte Form, und der Code liegt in einem eigenen Skriptblock.
  • Der Rich Results Test zeigt keine Fehler.
  • Die Daten stimmen mit dem Unternehmensprofil überein.
  • Die Angaben werden bei Änderungen aktualisiert.
Porträt von Muhammad Salman

Von Muhammad Salman, Gründer und SEO-Stratege

Veröffentlicht am

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FAQ

Kurz gefragt

Schema Markup ist strukturierter Code, der Suchmaschinen die Bedeutung einzelner Angaben auf einer Seite erklärt. Die Vokabulare kommen von schema.org.

Ein direkter Rankingeffekt ist nicht belegt. Die Wirkung liegt meist in der Darstellung der Suchergebnisse und in der besseren Zuordnung der Inhalte. Eine Garantie gibt es nicht.

Google empfiehlt JSON-LD, wenn die Struktur der Website es zulässt. Mikrodaten gelten als älteres Format.

Nein. Setzen Sie Markup nur dort ein, wo der Typ zur Seite passt. Die Zuordnung in der Tabelle oben zeigt die Seitenarten, auf denen sich Markup lohnt.

Meist LocalBusiness, wenn Sie einen Standort haben. Die Angaben müssen mit der Adresse und den Öffnungszeiten auf der Seite übereinstimmen.

Meist LocalBusiness für den Standort, Article für Blogbeiträge und gegebenenfalls FAQPage für Fragen, die sichtbar auf der Seite stehen.

Nur dann, wenn die Bewertungen echt sind und auf der Seite sichtbar stehen. Gefälschte oder ausgedachte Bewertungen verletzen die Richtlinien.

Ja. Viele SEO-Plugins erzeugen Markup. Prüfen Sie die Ausgabe trotzdem mit dem Rich Results Test, weil ein Plugin auch Typen erzeugen kann, die nicht zur Seite passen.

Der Rich Results Test prüft, ob Google die Angaben für Rich Results nutzen kann. Der Schema-Validator von schema.org prüft, ob der Code dem Vokabular entspricht.

Ja, wenn sich die Angaben ändern, etwa Öffnungszeiten oder Adressen. Manuell gepflegtes Markup wird nicht automatisch aktualisiert.

Google kann die Angaben von erweiterten Darstellungen ausschließen. Das Markup gilt dann als nicht zulässig, auch wenn der Code technisch gültig ist.

Dazu gibt es keine belastbare Aussage von Google. Viele Zahlen dazu stammen von Anbietern. Prüfen Sie solche Versprechen kritisch.

Nach jeder Änderung an Adresse, Öffnungszeiten oder Leistungen und mindestens einmal im Jahr. So bleiben die Angaben mit der sichtbaren Seite übereinstimmend.

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